Bei SuSE Linux (
Wikipedia
), welche die Meisten wohl noch als die Distribution für eingestaubte Mausschubser und YaST-Klicker kennen, die den Spitznamen "Windows aus Nürnberg" hatte und verkauft wurde auf "Bierdeckeln" (zuerst Disketten, später CDs, jeweils mit einem fetten Handbuch in "Türstopper-Größe" dabei), ist die Zeit auch nicht stehen geblieben: Nach einer wechselvollen Geschichte (
Linux Magazin
) firmiert diese RPM-basierte Linux-Distribution seit 2006 als
openSUSE
(
Wikipedia
) und bietet ein überraschend breites Portfolio an, welches vergleichbar ist mit den zahlreichen Varianten aus dem Hause Redhat. Von Enterprise mit "Endlos-Support" über feste Versionszyklen ("Leap", vergleichbar mit Ubuntu) oder "Tumbleweed" (Rollende Distribution mit immer dem "heißen Scheiß" dabei, vergleichbar mit Debian "Sid") und "Slowroll" (kuratiertes bzw. Semi-Rolling, vergleichbar mit der Debian-Testing-basierten Distribution SparkyLinux) bis hin zu den für Containervirtualisierung gedachten und mit atomaren Updates ausgelieferten Varianten MicroOS und Aeon/Kalpa, gibt es heute für jeden Geschmack etwas bei SUSE. Aktuell steht der RC1 für die kommende openSUSE Leap 16.1 an (
fosstopia
).