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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 1 Jahr 1 Monat her #1

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Auch in diesem Jahr hat sich das alle zwei Jahr anstehende Weihnachtsgeschenk einer neuen Xfce-Version konkretisiert. In Bezug auf die anstehende X.org-Ablösung hin zu Wayland befinden wir uns gerade in einem wenig produktiven, noch sehr experimentellem Zwischenstadium. Beschreibungen dazu bei s3n net , Linux Magazin , heise und Linux News (letzteres mit Screenshots). Soweit ich weiß ist das Wayland-Protokoll selber sogar noch in der Entwicklung und ich gehe davon aus, dass es noch 2-3 Debian- bzw. Ubuntu LTS-Versionen braucht, bis sich die Dinge gesetzt haben und alles praxistauglich ist (Wayland ist so universell geplant, dass es ebenfalls mobil eingesetzt werden soll, was die Entwicklung eben verkompliziert). Insofern ist Wayland derzeit noch eine Spielwiese für Technikinteressierte und EntwicklerInnen. Dennoch dürfte Xfce 4.20 wieder ein Meilenstein sein für Jene, die auf schlanke Desktopumgebungen stehen (alternativ zu LXDE).

Wer dennoch neugierig ist, kann sich die gerade auf zahlreichen Seiten angepriesene Distribution PorteuX 1.8 ( Linux Magazin ) ansehen, die als erste Xfce 4.20 anbietet. Ich denke aber, dass in den nächsten Tagen und Wochen weitere Angebote folgen werden. Mittelfristig dürften bestimmt die ersten "unofficial" Linux Mint deutsch-Spins bei Sourceforge auftauchen ( LMD lege ich auch ja aus gutem Grund immer wieder ans Herz).

Wer Lust auf etwas ganz anderes neues und modernes haben will, kann sich ja mal den neuen COSMIC-Desktop ansehen. Zum Verständnis: COSMIC (gerade ist alpha 2 aktuell) läuft ausschließlich mit Wayland und wird in der Programmiersprache Rust entwickelt. Rust wurde und wird von der Mozilla Foundation entwickelt als eine moderne Programmiersprache, die einige Fehler der hochverdienten Sprachen C/C++ (Speicherlöcher) nicht hat. Und die ist jetzt schon so gut geworden, dass neben dem Firefox und Thunderbird inzwischen einige Linux-Basistools und sogar Teile des Kernels neu in Rust implementiert werden, was ein großer Sicherheitszugewinn ist. Das also als großer Abriss, wohin die Reise geht.

Weiterhin Fröhliches Tuxen!
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 1 Jahr 3 Wochen her #2

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Danke für's danken! 

Gerade zum Jahreswechsel gibt's ja üblicherweise einige Distributionen, die schnell noch ein neues Release herausbringen (siehe vor wenigen Tagen die grml.org-Nerddistro "Adventsgrenze" ). So auch die für euch vielleicht besser passende auf Debian Unstable basierende Siduction Live (Infos bei LinuxNews ). Die neue Version Xfce 4.20 hat's da reingeschafft oder falls euch das besser schmeckt KDE Plasma und LXQT sowie die nerdigen Varianten Xorg und noX.
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 1 Jahr 1 Woche her #3

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Ich empfehle ja Ubuntu-Nicht-LTS-Versionen aus Stabilitätsgründen grundsätzlich NICHT. Aber es orakelt, dass in der kommenden v25.04 Xfce 4.20 mit drin sein soll. Wer's also mag ...
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 8 Monate 3 Wochen her #4

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Weihnachten ist durch, Ostern ist durch und die Geschenketrommel dreht sich weiter.

Gerade wurde gemeldet, dass die kurz vor einem ersten Release stehende ALPHA 7 vom Wayland-only Desktop COSMIC erschienen ist.

Die kürzlich erschienene Fedora 42 brachte erstmalig einen COSMIC-Spin.

Ich wage mal eine vorsichtige Prognose: Sollte sich das Wayland-Protokoll mitsamt der technischen Implementation innerhalb der nächsten zwei Jahre in Richtung "stable" und "praxistauglich" entwickeln (was wohl nicht unrealistisch ist - bedenke: es muss auf Telefonen und anderen Geräten laufen), dürfte diese Kombination in Debian 14 "Forky" (zu erwarten im Sommer 2027) Einzug halten und vielleicht ja schon in Ubuntu 26.04 LTS. Danach dürfte der Niedergang von X11 (und allen Desktopumgebungen, die sich nicht an Wayland anpassen) nicht mehr aufzuhalten sein. Ich gehe mal grob davon aus, dass dieser Prozess innerhalb der nächsten beiden LTS-Zyklen weitestgehend durch ist (abgesehen von den hässlichen Diskussionen zu den "wichtigen" Anwendungen, die veraltet und ungepflegt dennoch "unbedingt im Repository bleiben müssen".)

Fazit: Auch im Bereich der Desktopumgebungen stehen wir vor einer ... hüstel ... "Zeitenwende". Es bleibt also spannend!
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 5 Monate 3 Wochen her #5

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Im Kontext der Wayland-Geschichte gibt's nun ein leicht klamaukig wirkendes Angebot: quasi Softwareentwicklung als Event . Mich erinnert das irgendwie an den legendären "Mandrakeclub", wo man als registriertes und zahlendes Mitglied Extrasoftware oder speziell angepasste ISOs runterladen konnte.
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 3 Monate 4 Wochen her #6

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Weil ja gerade vielfach das Windows 10-Ende und damit einhergehend geeignete Linux-Distributionen bzw. Desktop-Umgebungen mit einem "windows-ähnlichen Verhalten" diskutiert werden, will ich einen weiteren Kandidaten in den Raum stellen: Q4OS ( WP , DistroWatch , SF ) wurde auf die Version 6.1 aktualisiert . Auf der neuen Debian 13 "Trixie"-Basis sitzt die Desktop-Umgebung "Trinity Desktop Environment" ( WP ), die nach dem Wechsel auf das damals "unbenutzbare" KDE 4 als ein Fork des vormals sehr stabilen, funktional angenehmen und ressourcenschonenden letzten Release KDE 3.5.12 entstand und bis heute liebevoll gepflegt und moderat weiterentwickelt wird. Wer also eine "klassische Desktopumgebung" bevorzugt, kann mit TDE möglicherweise glücklich werden. Auf der Projektseite steht gut verständlich beschrieben, wie man das Repository in quasi alle relevanten Distributionen einbinden kann - wenn man nicht Q4OS installieren will.

Ich selber hatte TDE eine ganze Weile gerne eingesetzt und bin dann - als es zwischenzeitlich mal "wackelig" war - auf Fluxbox gewechselt, an dem ich bis heute festklebe. Immer wieder denke ich darüber nach, wieder zurück auf die angenehme TDE-Oberfläche zu wechseln, die eben ein "klassisches Windows-Gefühl" vermittelt.

Neben Q4OS gibt es weitere Live-Distributionen, bei denen ihr TDE ausprobieren könnt.
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 3 Monate 4 Wochen her #7

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Eine weitere sehr angenehm zu bedienende und quasi "überall" lauffähige Desktopumgebung ist "Enlightenment" ( WP , GNU/Linux ). E. bietet einige wohldosierte Effekte, die einen gewissen Charme haben und besticht durch seinen gleichzeitig sehr geringen Ressourcenverbrauch. E. ist in einigen Distributionen sogar gleich im Repository mit drin. Dessen Fork "Moksha" kann auf der ubuntu-basierten Distribution Bodhi Linux ( WP , Linux Bibel , SF ) ausprobiert werden. Wer also eine sehr schlanke Desktopumgebung haben will und sich nicht an den sehr puristischen Fenstermanager Fluxbox wagt, der kann mit der wieselflinken DE Enlightenment glücklich werden - zumal diese dank Wayland-Unterstützung wohl gut gerüstet ist für die Zukunft.
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 3 Monate 2 Wochen her #8

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COSMIC ist nun in die Beta-Phase gegangen und sieht wie eine Mischung aus Gnome und Xfce aus (siehe auch die Kommentare ). Denn mit Wayland geht es massiv vorwärts .
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 3 Monate 1 Woche her #9

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Hier könnt ihr euch einen ersten Eindruck der noch unfertigen COSMIC Desktop-Umgebung machen. Sie erscheint wie ein Mix aus Gnome und Xfce mit Anleihen von KDE Plasma. Ich denke also, das viele von euch sich damit anfreunden könnten.
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 2 Monate 2 Wochen her #10

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Jetzt steht der weitere Fahrplan des COSMIC Desktops fest. Impressionen, wie der sich anfühlt könnt ihr z.B. hier und dort  ansehen. Die beiden Videos sind etwa ein Jahr alt und zeigen bei aller Begeisterung noch so einige Ungereimtheiten. Insofern bin ich mal gespannt, ob die bald kommende Verion 1.0 dann auch wirklich feature-complete ist.
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 2 Monate 1 Woche her #11

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Die aktuellen Entwicklungen bei Ubuntu und Fedora mitsamt dem Standard-Desktop Gnome zeigen, wohin die Reise geht ( heise , linuxnews ). Ab dem Zeitpunkt, wo die anderen bekannten Desktopumgebungen (KDE, Xfce, LXDE, ...) an einem vergleichbaren Entwicklungsstand angekommen sind und - was elementar wichtig ist - Wayland gleichwertig auf Mobiltelefonen läuft, dürfte das Schicksal von X11 endgültig besiegelt sein.
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In einem nächsten Schritt wurde nun der Wayland-Support in einer neuen Version von LXQT (nicht zu verwechseln mit LXDE) erweitert ( Linux Magazin , linuxnews ).
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 1 Monat 3 Wochen her #13

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Nun also geht die nächste große Desktopumgebung den Schritt der X11-Ablösung. Wir erinnern uns an die Entscheidung, Ubuntu 25.10 Gnome nur noch mit Wayland-Suport auszuliefern ( heise ). Nun folgt die Ankündigung, die kommende KDE Plasma 6.8 ebenfalls nur noch mit Wayland zu betreiben (+XWayland-Kompatibilitäts-Layer, heise , LM ). Damit ist dann endgültig klar, wohin die Reise geht.
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Als nächster großer Meilenstein wurde nun Pop!_OS 24.04 LTS (auf der Basis vom gut abgehangenen Ubuntu 24.04 LTS) mit der neuen Desktopumgebung COSMIC im ersten "stabilen" Release ("Epoch 1") veröffentlicht ( fosstopia , linuxnews ). "Stabil" und "feature complete" sind bitte relativ zu sehen: Vor ein paar Tagen wurde eine Gamer-Version angekündigt ( heise ), die ein paar Details verrät, die noch nicht rund laufen. Auf jeden Fall ist das 1. "stabile" Release eine gute Basis, sich diese Rust-basierte Wayland-only-Desktopumgebung (welche zusammen mit dem X11-Kompatibilitätslayer xwayland ausgeliefert wird) einmal genauer anzusehen. COSMIC wird wohl auch bald in den üblichen Distributions-Repos auftauchen wenn es dann im nächsten Jahr zusammen mit der dann kommenden Ubuntu 26.04 LTS erscheint, dürften auch die ersten "Kinderkrankheiten" behoben sein. Ein genauerer Test, um sich in die Wayland-Welt genauer hineinzufühlen, dürfte sehr lohnenswert sein .
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Die Veränderung der Desktoplandschaft von X11 zu Wayland 2 Wochen 2 Tage her #15

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Nach der großen Sommer-Aufregung mit dem X.org-Fork XLibre und der dann getroffenen Entscheidung, diesen entgegen der ursprünglichen Planung dann doch in ein User-Repository zu stecken ( fosstopia ), geht diese Geschichte teils grotesk weiter: Nahezu zeitgleich wurde Wayback 0.3 veröffentlicht (das zusammen mit XWayland ein Kompatibilitätslayer für X11-Anwendungen werden soll, fosstopia ) und das Projekt Phoenix angekündigt (welches kein neuer X-Server werden soll, sondern das alte X11-Protokoll so sicher implementieren will, wie dies wohl mit dem Wayland-Protokoll geschieht, fosstopia ). Am Ende werden wir sehen, ob und welche Projekte sich bewähren und die Software-evolutionäre Auslese überleben werden.
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Für einen guten Start ins neue Linux-Jahr gibt's neue Installationsmedien von Manjaro Linux (das ist die anwenderInnenfreundliche Variante von Arch Linux). Bei den aktuellen Varianten mit KDE Plasma 6.5 und Gnome 49 unterstützen sie konsequent Wayland. Außerdem gibt's noch eine Variante mit der neuen Wayland-only Desktopumgebung COSMIC ( fosstopia , heise , linuxnews ). Für X11-Anwendende gibt's eine XFCE-Variante. Aber auch bei dieser Desktopumgebung wird schon länger an der Wayland-Unterstützung gearbeitet ( Linux Magazin , linuxnews ). Und wenn das Projekt an seiner "Tradition" festhält, dann dürfen wir zum diesjährigen Weihnachten mit XFCE 4.22 rechnen , bei der dann vermutlich an den zahlreichen Wayland-Baustellen der aktuellen Version 4.20 gearbeitet wurde.
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Als nächste Desktopumgebung geht nun der nicht ganz so bekannte Budgie Desktop den Schritt zu Wayland ( fosstopia , linuxnews ). Die Texte sind sehr lesenswerte, da hier die Begriffe und Programmnamen genannt werden, mit denen wir uns in den nächsten Jahren im Wayland-Kontext befassen werden. Wie Budgie aussieht ("macOS inspired"), dass könnt ihr euch hier anschauen.
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Ein weiteres Thema, welches oberflächlich betrachtet, zunächst "offtopic" erscheint, ist die gerade in der Debian-Community diskutierte Entfernung des alten GTK2 aus der Distribution ( fosstopia , linuxnews ). Dieser seit Jahren ungepatchte alte Kram ist demnach nicht nur ein hochgradiges Sicherheitsrisiko, sondern bietet außerdem keine Unterstützung für moderne Techniken wie Wayland und HiDPI. Und da bis heute der (grafische) Debian-Installer (und somit auch der Ubuntu-Installer) darauf basiert, hat dieser (grundlegend richtige) Schritt dann massive Folgen - auch für uns AnwenderInnen. Wer den Text-Installer kennt und liebt wäre in diesem Kontext davon natürlich nicht betroffen.
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