Die Ankündigung des nächsten Punktupdates (1.0.

mit vielen kleinen Verbesserungen ist ein schon erwartbarer Vorgang (
fosstopia
). Eine weitere zunächst erstaunliche Ankündigung rund um das Wayland-Thema ist dann aber doch bemerkenswert: Die freie Unix-Distribution GhostBSD wechselt nicht etwa auf Wayland, sondern auf den X.org-Fork XLibre (
heise
). Nicht etwa aus Traditions-Gedöns oder so, sondern weil Wayland unter BSD z.Zt. nicht einsatzfähig ist. Daher macht der Einsatz des X.org-Forks wirklich Sinn.
Hinzu kommt auch noch eine interessante Querverbindung: Da die etablierten Desktopumgebungen immer stärker SystemD vorraussetzen, den es in der BSD- und sonstigen Open Source-Welt nicht gibt, ist dies ein weiterer Punkt in der
Kette der Kritik
daran: die Festverdrahtung von SystemD behindert bzw. torpediert die Weiterentwicklung in der übrigen Open Source-Welt! Somit wird es mittelfristig vielleicht eine BSD-Familie mit Wayland geben - diese wird bzgl. der verfügbaren Desktopumgebungen dann aber anders aussehen als die Linux-Familie. Daher: Diese zunehmende Zementierung von SystemD in's Linux-Ökosystem passt einfach grundlegend nicht zu den Ideen der Open Source-Welt!