Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2

THEMA:

PID 1 - die Mutter aller Probleme 5 Monate 3 Tage her #21

  • Dr.Tux
  • Dr.Tuxs Avatar Autor
  • Offline
  • Administrator
  • Administrator
  • Linuxpromoter, Radler, Aktivismuschronist, Veganer
  • Beiträge: 1262
  • Dank erhalten: 133
Nach der engen Verzahnung von systemd und Desktopumgebungen wie Gnome ( linuxnews , 2025) erfolgt nun die nächste wortwörtliche Verkettung mit Flatpak ( fosstopia ). Kennt ihr ja: "nur für die Sicherheit" und so weiter. Gerade im Kontext dieser lästigen "KI-Kernel-Sicherheitslücken" sollte doch langsam klar sein, dass es immer eine Option B geben MUSS, wenn man sein System sicher und zuverlässig betreiben können will. Vor diesem Hintergrund halte ich die aktuelle Entwicklung des "alternativlosen systemd" für extrem gefährlich. Wer Linux einsetzt, tut dies doch u.a. um sich "unabhängig von Microsoft" zu machen. Um sich dann fröhlich schwanzwedelnd das Produkt eines Microsoft-Dieners ( heise , 2022) auf die Platte zu holen - faktisch bei allen relevanten Linux-Distributionen gleichermaßen (Wie war das noch mal mit der Wahlfreiheit?) (Warum machen die das? Weil das Zeugs mittlerweile auch in "Windows" drin steckt: MS - es ist also KEIN wohltätiger Dienst an der Linux-Gemeinde! WP ) Anhand dieses "Secure Boot"-Dramas sieht man ja, wie gefährlich es ist, "seinen Frieden mit MS zu schließen" ( GNU/Linx.ch , 2025, heise , 2024). Einmal mehr zeigt sich hier, wie der giftige Ausspruch des Steve Balmer ( heise , 2001) wirklich zu verstehen ist, denn inzwischen hat er sich ja ins Gegenteil verkehrt: MS und proprietäre Software im Allgemeinen sind das "Virus", das man NIEMALS auf die Platte kommen lassen sollte. Und daher ist auch dringend anzuraten, NIEMALS seinen Frieden mit systemd oder diesem (Un)Secure Boot-Murks zu schließen ( heise )! Und diese jetzt erfolgende endgültige Verkettung von FlatPak und systemd bestätigt einmal mehr meine grundlegende Ablehnung von diesen "neuartigen Paketformaten"  - zumal hier neue Scheunentore aufgerissen werden ( IS ).
Selbst ein Huhn kann Debian/Devuan installieren, wenn du nur genug Körner auf die Enter-Taste legst.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Dr.Tux.

PID 1 - die Mutter aller Probleme 4 Monate 2 Wochen her #22

  • Dr.Tux
  • Dr.Tuxs Avatar Autor
  • Offline
  • Administrator
  • Administrator
  • Linuxpromoter, Radler, Aktivismuschronist, Veganer
  • Beiträge: 1262
  • Dank erhalten: 133
Man sieht, dass die Polarisierung und der Streit rund um Systemd keinesweg beigelegt ist: das ausgerechnet KaOS  ( WP ), als eine der Vorzeigedistributionen für KDE, die diese Desktopumgebungen stets in der allerneusten Version anbot, sich genau von KDE trennt, weil beide noch stärker miteinander verzahnt werden sollen, ist bezeichnend - selbst wenn die Argumentationslinie vielleicht nicht ganz stimmig ist, so ist der Wirbel für den Systemd bis heute sorgt, weiterhin sichtbar. ( heine ,  linuxnews )
Selbst ein Huhn kann Debian/Devuan installieren, wenn du nur genug Körner auf die Enter-Taste legst.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

PID 1 - die Mutter aller Probleme 1 Monat 15 Stunden her #23

  • Dr.Tux
  • Dr.Tuxs Avatar Autor
  • Offline
  • Administrator
  • Administrator
  • Linuxpromoter, Radler, Aktivismuschronist, Veganer
  • Beiträge: 1262
  • Dank erhalten: 133
Auch wenn ihr Alle das Problem weiterhin ignoriert, geht die Sache immer weiter. Heise berichtet gerade: "Eine API für Linux: Remote-Verwaltung mit systemd" . Die Folgen sind scheinbar immer noch nicht begriffen worden: Nahezu der gesamte Teil der werten "Linux-Gemeinde" nimmt es klaglos zu Kenntnis, dass (über alle Distributionsgrenzen hinweg - was alleine ich schon für ein Riesenproblem halte) das Produkt eines ehemaligen (und der Firma Microsoft immer noch verbundenen) Mitarbeiters ( heise , Linux Magazin ) dafür verantwortlich ist, ob Linux hochfährt oder nicht und zunehmend für dessen Kontrolle und Administration zuständig ist. Die gleiche Firma Microsoft entscheidet bereits heute, ob der Bootvorgang eures "alternativen" Betriebssystems überhaupt beginnt oder nicht ( heise ). Wo bleibt da der Widerstand? Ist das "Digitale Unabhängigkeit"? Ich werde IMMER Secure Boot abschalten und garantiert NIE MEHR eine Linux-Distribution mit Systemd installieren. Sollte das eines Tages nicht mehr möglich sein (wovon ich nicht ausgehe, da es einige WiderständlerInnen gibt, Linux-DE , Wikipedia ), dann bin ich weg zu BSD .  Denn auch wenn Microsoft jetzt eine eigene Distribution baut ( Wikipedia ) (bedenkt bitte die Motivation dazu) und ihre komische Powershell in ihr sog. Betriebssystem integriert hat, so ist dies dennoch alles Teil ihrer Strategie "Embrace, Extend and Extinguish" ( Wikipedia ). Der Fall des von seinen Emails abgeklemmten Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs sollte eine Warnung sein ( heise ). Wenn "der Größte Donald aller Zeiten" irgendwann mit dem Finger schnippt und euer "alternatives" Betriebssystem von Microsofts Gnaden nicht mehr hochfährt, werdet ihr euch an meine Warnung erinnern - oder eben vorsorgen!
Selbst ein Huhn kann Debian/Devuan installieren, wenn du nur genug Körner auf die Enter-Taste legst.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Dr.Tux.
  • Seite:
  • 1
  • 2