Nach der engen Verzahnung von systemd und Desktopumgebungen wie Gnome (
linuxnews
, 2025) erfolgt nun die nächste wortwörtliche Verkettung mit Flatpak (
fosstopia
). Kennt ihr ja: "nur für die Sicherheit" und so weiter. Gerade im Kontext dieser lästigen "KI-Kernel-Sicherheitslücken" sollte doch langsam klar sein, dass es immer eine Option B geben MUSS, wenn man sein System sicher und zuverlässig betreiben können will. Vor diesem Hintergrund halte ich die aktuelle Entwicklung des "alternativlosen systemd" für extrem gefährlich. Wer Linux einsetzt, tut dies doch u.a. um sich "unabhängig von Microsoft" zu machen. Um sich dann fröhlich schwanzwedelnd das Produkt eines Microsoft-Dieners (
heise
, 2022) auf die Platte zu holen - faktisch bei allen relevanten Linux-Distributionen gleichermaßen (Wie war das noch mal mit der Wahlfreiheit?) (Warum machen die das? Weil das Zeugs mittlerweile auch in "Windows" drin steckt:
MS
- es ist also KEIN wohltätiger Dienst an der Linux-Gemeinde!
WP
) Anhand dieses "Secure Boot"-Dramas sieht man ja, wie gefährlich es ist, "seinen Frieden mit MS zu schließen" (
GNU/Linx.ch
, 2025,
heise
, 2024). Einmal mehr zeigt sich hier, wie der giftige Ausspruch des Steve Balmer (
heise
, 2001) wirklich zu verstehen ist, denn inzwischen hat er sich ja ins Gegenteil verkehrt: MS und proprietäre Software im Allgemeinen sind das "Virus", das man NIEMALS auf die Platte kommen lassen sollte. Und daher ist auch dringend anzuraten, NIEMALS seinen Frieden mit systemd oder diesem (Un)Secure Boot-Murks zu schließen (
heise
)! Und diese jetzt erfolgende endgültige Verkettung von FlatPak und systemd bestätigt einmal mehr meine grundlegende Ablehnung von diesen
"neuartigen Paketformaten"
- zumal hier neue Scheunentore aufgerissen werden (
IS
).