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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 3 Monate 6 Tage her #1

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Durch den Blätterwald rauscht die Mär vom "KI Killswitch" im Firefox. Das hat mal jemand untersucht und das Ergebnis ist alles andere als beglückend ( LC ). Zur Einordnung und persönlichen Meinungsbildung sei der Firefox-Fork Waterfox ( WP ) und sein Verhalten gegenüber KI erwähnt ( heise , Linux-Bibel , linuxnews ). Wie schwierig und höchst individuell ein persönliches Urteil sein kann, verdeutlicht die völlig unterschiedliche Einordnung vom "Mozilla-Sprachrohr" Sören Hentzschel und Mike Kuketz ( Blog , Forum ), ohne behaupten zu wollen, dass der Eine "Recht" und der Andere "Unrecht" hat. Es schadet sicher nicht, mehrere Browser und ggfs. -Profile auf dem Rechner zu haben. Wer Lust auf Experimente hat: Waterfox . Ich hab' das gestern mal Live unter der aktuellen LMDE ausprobiert und das tar.gz runter geladen, ausgepackt und gestartet: das funxt. Browsererweiterungen sind sicher ein Thema - wenn auch Kuketz die entgegen dem kollektiven Chorgesang eher nicht empfiehlt (Stichwort: Fingerprinting). Daher handhabe ich das als Kompromis(t) entsprechend zurückhaltend. Im Artikel der LC werden Einstellungen via "about:config" genannt, die einer genaueren Betrachtung lohnen.
Selbst ein Huhn kann Debian/Devuan installieren, wenn du nur genug Körner auf die Enter-Taste legst.

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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 3 Monate 4 Tage her #2

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Ich habe dann mal weiter gesucht:
  • Tor-Browser: keine KI ( golem )
  • Weitere Firefox-Forks: LibreWolf, Zen-Browser, Pale Moon, etc.: per Findmaschine div. Forenzeugs gefunden, welches darauf hindeutet, dass die das KI-Zeugs auch nicht wollen, bei Interesse bitte Patch-Status der Projekte überprüfen
  • Vivaldi (Opera-Fork mit tollen Features): keine KI ( heise ), ist aber kein OpenSource-Programm, also indiskutabel
Zufallsfund: eine Übersicht von Browsern ohne KI listet Computerbild
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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 2 Monate 3 Wochen her #3

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Um diesem ominösen KI-Zeugs aber auch mal etwas Positives abzugewinnen: Die Mozillianer nutzen dies inzwischen sehr erfolgreich zur Fehlersuche . Als Folge hieraus wollen (oder "müssen"?) sie die Schlagzahl bei den Programm-Aktualisierungen erhöhen - ggfs. auf wöchentliche Updates . Mir fällt aus dem Stand mindestens ein Mensch ein, der sich über die noch häufigeren Firefox-Updates furchtbar aufregen wird!  Ich fände in dem Zusammenhang durchaus die Funktion legitim, Teile des Programms ohne Neustart aktualisieren zu können - ähnlich wie das heute ja bei vielen Plugins schon möglich ist.
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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 2 Monate 2 Wochen her #4

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Im übertragenen Sinne passt diese Ankündigung auch zum Thema "Kaputtfox" ( linuxnews ). So erfreulich wie ich die Implementierung neuer/verbesserter Sicherheitsfeatures im Browser finde, so sehr geht mir (ähnlich wie bei Systemd ) diese Featureritis auf den Geist. Wenn ich - wie hier beschrieben - PDFs zu schnibbeln oder zusammenzukleben habe, dann ist der Browser das letzte Werkzeug, welches mir dazu einfallen würde. Dafür ist dann beispielsweise pdftk ( UU ) das geeignete Tool. Ich halte es für brandgefährlich, alle möglichen Anwendungen wortwörtlich kaputtzufeaturen. Gerade in Zeiten von KI-gesuchten Lücken ist diese Featureritis ein Spiel mit dem Feuer. Mal schauen, was die Anbieter der bekannten Forks dazu so von sich geben.
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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 1 Monat 1 Woche her #5

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Mozilla schreibt, wie es weitergehen soll ( Linux Magazin ). Zu den vorgetragenen Kritikpunkten an dem disfunktionalen "KI-Kill-Switch" habe ich bisher keine Reaktion feststellen können. Also fliegt der Fux mittelfristig raus und ich werde mich auf Waterfox konzentrieren. Über die Kommentarfunktion habe ich soeben aber mal den werten Herrn Hentzschel (das Mozilla-Sprachrohr) dazu befragt und bin mal gespannt ob/was er antwortet.
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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 1 Monat 4 Tage her #6

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Als weiterer Akteur ist für Jene, die "einfach nur browsen" (also ohne Gedöns dabei) wollen, ganz neu "Brave Origin" als abgespeckter Browser auf Chromiunm-Basis erschienen ( fosstopia ). Mich interessiert ja immer, woher die Pakete kommen. Aus dem unverständlichen Installskript konnte ich nichts entnehmen. Aber per Findmaschine habe ich das SF-Projekt gefunden, wo man sich die DEBs manuell runterladen kann. Sehr sympathisch und zukunftsweisend finde ich den Umstand, dass explizit die Linux-Version des Browsers kostenlos ist.
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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 2 Wochen 4 Tage her #7

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Konträr dazu kommt Mozilla jetzt mit der Idee umme Ecke, den Feuerfux alle zwei Wochen aktualisieren zu wollen ( fosstopia , linuxnews ). Hier geht es aber wohl nicht um die schnellere Bereitstellung von Bugfixes, sondern um die schnellere Ausrollung von Gedöns. Ob ein "Featurefox" dessen massiv sinkende Akzeptanz mitsamt dem noch häufiger "nervenden" Update-Prozess aber wieder aus der drohenden Versenkung reißen kann, das darf doch massiv bezweifelt werden. Denn viele Anwendende wollen "einfach nur browsen", ohne diesen ganzen zudem potenziell fehleranfälligen Klimbim dabei. Eigentlich war genau das doch ursprünglich mal die Mission von Mozilla gewesen! Insofern ist es sicher spannend, weiter zu verfolgen, wie sich der alternative/zukünftige Browser Ladybird ( Github , WP ) weiter entwickeln wird.
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