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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 1 Monat 2 Wochen her #1

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Durch den Blätterwald rauscht die Mär vom "KI Killswitch" im Firefox. Das hat mal jemand untersucht und das Ergebnis ist alles andere als beglückend ( LC ). Zur Einordnung und persönlichen Meinungsbildung sei der Firefox-Fork Waterfox ( WP ) und sein Verhalten gegenüber KI erwähnt ( heise , Linux-Bibel , linuxnews ). Wie schwierig und höchst individuell ein persönliches Urteil sein kann, verdeutlicht die völlig unterschiedliche Einordnung vom "Mozilla-Sprachrohr" Sören Hentzschel und Mike Kuketz ( Blog , Forum ), ohne behaupten zu wollen, dass der Eine "Recht" und der Andere "Unrecht" hat. Es schadet sicher nicht, mehrere Browser und ggfs. -Profile auf dem Rechner zu haben. Wer Lust auf Experimente hat: Waterfox . Ich hab' das gestern mal Live unter der aktuellen LMDE ausprobiert und das tar.gz runter geladen, ausgepackt und gestartet: das funxt. Browsererweiterungen sind sicher ein Thema - wenn auch Kuketz die entgegen dem kollektiven Chorgesang eher nicht empfiehlt (Stichwort: Fingerprinting). Daher handhabe ich das als Kompromis(t) entsprechend zurückhaltend. Im Artikel der LC werden Einstellungen via "about:config" genannt, die einer genaueren Betrachtung lohnen.
Selbst ein Huhn kann Debian/Devuan installieren, wenn du nur genug Körner auf die Enter-Taste legst.

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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 1 Monat 2 Wochen her #2

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Ich habe dann mal weiter gesucht:
  • Tor-Browser: keine KI ( golem )
  • Weitere Firefox-Forks: LibreWolf, Zen-Browser, Pale Moon, etc.: per Findmaschine div. Forenzeugs gefunden, welches darauf hindeutet, dass die das KI-Zeugs auch nicht wollen, bei Interesse bitte Patch-Status der Projekte überprüfen
  • Vivaldi (Opera-Fork mit tollen Features): keine KI ( heise ), ist aber kein OpenSource-Programm, also indiskutabel
Zufallsfund: eine Übersicht von Browsern ohne KI listet Computerbild
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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 1 Monat 5 Tage her #3

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Um diesem ominösen KI-Zeugs aber auch mal etwas Positives abzugewinnen: Die Mozillianer nutzen dies inzwischen sehr erfolgreich zur Fehlersuche . Als Folge hieraus wollen (oder "müssen"?) sie die Schlagzahl bei den Programm-Aktualisierungen erhöhen - ggfs. auf wöchentliche Updates . Mir fällt aus dem Stand mindestens ein Mensch ein, der sich über die noch häufigeren Firefox-Updates furchtbar aufregen wird!  Ich fände in dem Zusammenhang durchaus die Funktion legitim, Teile des Programms ohne Neustart aktualisieren zu können - ähnlich wie das heute ja bei vielen Plugins schon möglich ist.
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Von wegen "KI-Browser". Der "Kaputtfox"? 4 Wochen 18 Stunden her #4

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Im übertragenen Sinne passt diese Ankündigung auch zum Thema "Kaputtfox" ( linuxnews ). So erfreulich wie ich die Implementierung neuer/verbesserter Sicherheitsfeatures im Browser finde, so sehr geht mir (ähnlich wie bei Systemd ) diese Featureritis auf den Geist. Wenn ich - wie hier beschrieben - PDFs zu schnibbeln oder zusammenzukleben habe, dann ist der Browser das letzte Werkzeug, welches mir dazu einfallen würde. Dafür ist dann beispielsweise pdftk ( UU ) das geeignete Tool. Ich halte es für brandgefährlich, alle möglichen Anwendungen wortwörtlich kaputtzufeaturen. Gerade in Zeiten von KI-gesuchten Lücken ist diese Featureritis ein Spiel mit dem Feuer. Mal schauen, was die Anbieter der bekannten Forks dazu so von sich geben.
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