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Speicherverbrauch von "Desktöppen" 2 Wochen 4 Tage her #1

  • Dr.Tux
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Hier hat sich mal jemand mit dem Speicherverbrauch von Fenstermanagern und Desktopumgebungen befasst. In Zeiten von Rechnern mit Gigabyte-Ausstattung fällt das kaum noch ins Gewicht. Zumal zumindest mir eher andere Dinge wichtiger sind: schlanker Code bietet weniger Raum für Sicherheitslücken , dieses Effekt-Geklingel der großen Desktopumgebungen nervt, automatisch generierte Startmenüs sind in der Regel genau so sortiert, wie man es nicht gebrauchen kann und Automounter können vorher nicht ordnungsgemäß ausgehängte Dateisysteme vollkommen zerlegen (Weshalb ich grundsätzlich zunächst einen fsck laufen lasse und erst dann von Hand mounte! Dazu habe ich mir Skripte ins Startmenü integriert, da auch ich es gerne komfortabel habe. :-) Die Belegung von Tastenkombinationen ist ebenfalls möglich.)

Des weiteren sind es wohl eher die Anwendungen, die den Speicher auffressen. Ich führe einen steten "Kampf" gegen tausende Browsertabs, die im Laufe der Zeit jedes System in die Knie zwingen. Daher starte ich den Browser dann neu und stelle die Sitzung wieder her, was wieder so einigen Speicher frei schaufelt. Ich vermute aber, dass dies auch an schrottigem Quellcode von Internetseiten liegt, was wir sicher u.a. den ach so tollen CMS mit ihrem Quälcode-Overhead und sinnlosem JS-Murks zu verdanken haben. Mit Firefox Quantum hat sich die die Situation massiv verbessert (Die Umstellung auf WebExtensions sind ein anderes kontroverses Thema.), was aber längerfristig wohl eher zum digitalen Rebound-Effekt führen wird. Zumal (was recht wenig diskutiert wird) Browser-Erweiterungen ebenfalls neben Sicherheitsfragen Speicher fressen.

Aber: selbst eine über Wochen im Hintergrund geöffnete schnöde Textdatei belegt mehr und mehr Speicher, was sich zeigt, wenn man diese dann irgendwann schließt und der Rechner anfängt Swapspeicher frei zu schaufeln!

P.S.: Erwähnte ich schon, dass Fluxbox eh der beste Fenstermanager ist! ;-)

Update: Hier mal ein exemplarisches Beispiel welches sehr schön zeigt, welche Speichermenge durch einen Neustart einzelner Anwendungen frei geschaufelt werden kann. Dies zeigt sehr gut, dass der Ressourcenverbrauch durch die Desktopumgebung/den Fenstermanager heutzutage nur noch zweitrangig ist (zumal GPUs heutzuge echte Schnellzeichner sind):



1. vor dem Neustart
2. nach Neustart des Browsers
3. nach Neustart des Email-Clients
4. nach Neustart des Jabber-Clients (was interessanterweise nichts gebracht hat)
Selbst ein Huhn kann Debian oder Devuan installieren, wenn du nur genug Körner auf die Enter-Taste legst.
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