Schon seit geraumer Zeit eskaliert ein für Außenstehende nicht einschätzbarer Streit rund um die Bürosuite LibreOffice (
ComputerBase Forum
,
GNU/Linux.ch
,
Linux Magazin
,
WinFuture
), der sich womöglich zu einem Flächenbrand ausweitet (
Borncity
) und hoffentlich nicht das ganze Projekt zerlegt. Sicher, für kleinere Textaufgaben tut es das sehr schlanke AbiWord (
UU
,
WP
) so wie sich kleinere Aufgaben im Bereich der Tabellenkalkulation mit dem schlanken Gnumeric (
UU
,
WP
) erledigen lassen. In dem Kontext soll auch an den 2020er "Offenen Brief" der ODF an Apache OpenOffice erinnert werden, der forderte, das "still stehende" OpenOffice einzustellen und stattdessen auf das "fortschrittliche" LibreOffice zu verweisen (
IT Administrator
,
LinuxNews
). Dass dieser Aufforderung nicht stattgegeben wurde, erweist sich nun vielleicht als Vorteil. In dem Kontext empfehle ich das OpenOffice-Interview bei
RadioTux
, welches darlegt, dass OpenOffice keineswegs ein "eingeschlafenes" Projekt ist, sondern inzwischen eine andere Zielgruppe adressiert. Es bleibt also spannend.