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Was nichts kostet, taugt auch nichts? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manu   
Freitag, den 28. September 2007 um 17:01 Uhr

 

Nicht immer im Leben trifft das zu. Zumindest nicht bei Linux.
Linuxdistributionen gibt es viele, und sie sind alle kostenlos von Servern herunterladbar oder als Heft-DVD in verschiedenen Computerzeitungen erhältlich.

Es gibt auch Distributionen, die man als Boxversion im Laden kaufen kann. Man bezahlt den Support für eine bestimmte Zeit, ein Handbuch und die Zusammenstellung der Software, die sich mit auf der DVD befindet.

Linus Torvalds begann 1991 mit der Programmierung eines Betriebssystemkerns unter Mithilfe von anderen Programmieren, und dessen Code wurde unter der GNU GPL veröffentlicht. Die Lizenz der GPL besagt, dass jeder ein Programm verändern darf, aber es muss frei sein und dessen Code frei zugänglich. Solche Software ist als OpenSource-Software bekannt.

Nach gut 15 Jahren Entwicklung und Programmierung gibt es viele verschiedene Linux Distributionen. Jede Distribution enthält einen Kernel, ein Basissystem und extra Software, die zu einem Paket zusammengepackt wurden und sich über ein grafisches Interface installieren lassen. Einige mehr, andere weniger.

Distributionen sind openSuse, Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu, Fedora, Knoppix, Kanotix, Mandriva und, und, und. Die Liste ist sehr lang und für jeden ist etwas dabei.

Um mit Linux zu arbeiten, oder um es zu testen, muss es nicht einmal mehr installiert werden. Es gibt von verschiedenen Distributionen Live-CD's, die man nur einlegt, den Rechner von CD oder DVD bootet und los gehts. Live-CD's sind klasse, weil man sich einen ersten Überblick verschaffen kann. Oft sortiert man so schon im Vorfeld aus, welche Distribution einem gefällt und welche nicht. Dem User wird es in vielen Fällen leicht gemacht, auf dem Desktop befindet sich ein Icon, auf das man klickt und so die Installation startet.

Was taugt nun so ein kostenloses Linux? Nun, man kann viel mehr als die täglichen Routinearbeiten damit erledigen, wie E-Mails schreiben, im Internet surfen, Korrespondenz erledigen, Tabellen kalkulieren, sich über das Internet unterhalten, Fotos und Videos bearbeiten. Unzählige Programme können nachinstalliert werden, natürlich kostenlos zu downloaden.

Die Fangemeinde der LinuxUser ist groß und dementsprechend auch die Zahl derer, die unermüdlich an der Weiterentwicklung aller Linuxdistributionen arbeiten.

Wen wundert es da, dass es immer mehr Firman gibt, die auf Linux umsteigen? Sogar Stadtverwaltungen arbeiten mit Linux.(München, Wien, Schwäbisch Hall, und viele andere im In- und Ausland)

Leider gibt es Software für Firmen, die nur für Windows konzipiert wurde. Was tut man da? Also doch wieder zurück zu Windows? Nein! Die Lösung heißt Virtuelle Maschine. Das sind Programme wie VMware, WINE oder VirtualPC, die es dem User ermöglichen, unter Linux virtuelle PC's zu erstellen. Man lässt z.B. Windows in einer isolierten Umgebung in Linux laufen und kann so dessen Funktionen nutzen.

Fazit: Nicht immer ist das, was nichts kostet, nichts wert.

 

Manu Kindler, September 2007

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. April 2010 um 06:19 Uhr
 
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